Linksfraktion wächst auf 5 Mitglieder - Ekkehart Schmidt schließt sich an
Die Linksfraktion in der Regionalversammlung Saarbrücken ist nach ihrer konstituierenden Sitzung auf fünf Mitglieder angewachsen.
Der neu gewählte Vertreter von bunt.Saarland, Ekkehart Schmidt, hat sich der Linksfraktion angeschlossen und damit die sozial-ökologische Zusammenarbeit im Regionalverband gestärkt.
Schmidt war bereits in der vergangenen Wahlperiode für bunt.Saarland Mitglied der Regionalversammlung und hat dort insbesondere sozial-ökologische Themen vertreten.
„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung von Ekkehart Schmidt und auf eine konstruktive und engagierte Zusammenarbeit“, erklärt Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz.
Mit nun fünf Mitgliedern kann Die Linke ihre kommunalpolitische Arbeit im Regionalverband mit zusätzlicher Erfahrung und neuen Impulsen fortsetzen.
Durch den Beitritt verändert sich zugleich die Grundlage für die Verteilung der Sitze in den Ausschüssen, die entsprechend der neuen Fraktionsstärken neu berechnet werden muss.
Gemeinsam will die vergrößerte Fraktion insbesondere soziale Gerechtigkeit, eine gute öffentliche Daseinsvorsorge sowie eine ökologische und nachhaltige Entwicklung des Regionalverbandes voranbringen.
„Wir sehen in der neuen Zusammensetzung eine gute Grundlage, um unsere Arbeit für einen sozialen, ökologischen und solidarischen Regionalverband weiter zu verstärken“, so Jürgen Trenz.
Gutes Ergebnis für die Linke im Regionalverband
DIE LINKE im Regionalverband: 9,03 Prozent – ein klares Signal!
DIE LINKE hat bei der Regionalverbandswahl 9,03 Prozent erreicht und sich damit gegenüber 2024 deutlich verbessert.
Trotz der wesentlich niedrigeren Wahlbeteiligung konnten wir unseren Stimmenanteil von 7,4 auf 9,03 Prozent steigern. Wir haben nun 4 Sitze in der 45köpfigen Regionalversammlung - ein Mandat mehr als 2024. Besonders stark war Die Linke in Saarbrücken mit 11,0 Prozent und in Riegelsberg mit 10,6 Prozent. Damit bleibt Saarbrücken eine wichtige Hochburg unserer kommunalpolitischen Arbeit.
Das Ergebnis zeigt: DIE LINKE wird im Regionalverband gebraucht und hat eine verlässliche Wählerbasis. Mit dem Ergebnis können wir unsere Arbeit in der Regionalversammlung fortsetzen und unsere sozialen und kommunalpolitischen Themen weiter einbringen.
Jetzt kommt es darauf an, die starke Präsenz vor Ort zu nutzen und noch mehr Menschen von unseren konkreten Lösungen zu überzeugen. 9,03 Prozent sind Rückenwind für DIE LINKE – und zugleich ein Auftrag, weiter engagiert für die Menschen im Regionalverband zu arbeiten.
Diagramme: Regionalverband Saarbrücken
Dörr-Nominierung ist Schlag ins Gesicht der Wählerinnen und Wähler
Anlässlich der Listenwahl der AfD zur Regionalversammlung sagt der Fraktionsvorsitzende der Linken im Regionalverband, Jürgen Trenz:
„Die Wahl von Michel Dörr auf AfD-Listenplatz 1 der Regionalversammlung ist ein politischer Offenbarungseid der AfD Saar und ein Schlag ins Gesicht der Wählerinnen und Wähler. Während öffentlich bekannt wurde, dass sich Dörr von seinem Lehrerberuf im Beamtenverhältnis krankschreiben ließ und zeitgleich offenbar für die AfD-Landtagsfraktion tätig war, reagiert seine Partei nicht mit Aufklärung oder Konsequenzen – sondern mit einer Beförderung zum Spitzenkandidaten der Wahl der Regionalversammlung Saarbrücken. Gerade dieser Punkt ist der eigentliche Skandal: Nicht trotz der öffentlichen Kritik, sondern offensichtlich unbeeindruckt davon wird Dörr zum Spitzenkandidaten gemacht. Damit sendet die AfD ein unmissverständliches Signal: Vertrauen, Integrität und Glaubwürdigkeit spielen keine Rolle, wenn es um innerparteiliche Macht und familiäre Strukturen geht.
Für die Bürgerinnen und Bürger entsteht der Eindruck eines abgeschotteten Systems aus Vetternwirtschaft, familiären Netzwerken und politischer Selbstbedienung. Dass der Vater von Michael Dörr, Fraktionsvorsitzende Josef Dörr und sein Umfeld dabei eine zentrale Rolle spielen, verschärft diesen Eindruck erheblich und beschädigt das Vertrauen in demokratische Prozesse nachhaltig.
Wer öffentliche Kritik ignoriert und statt Aufklärung eine Karrierebeförderung organisiert, entzieht sich jeder politischen Verantwortung. Genau das erleben die Menschen im Saarland hier in exemplarischer Weise. Das ist unfassbar. Die AfD Saar beantwortet keine Fragen – sie belohnt problematische Vorgänge mit Spitzenkandidaturen. Die Saar-AfD hat sich in diesem Vorgang endgültig selbst demaskiert und politisch entlarvt.“
Fraktionsübergreifende Resolution
Ein Dokument mit Seltenheitswert: Die Linke initiierte eine Resolution zum Kinderschutz, der sich alle Fraktionen im Regionalverband angeschlossen haben. Die Regionalversammlung Saarbrücken spricht sich dafür aus, die bestehenden Instrumente und Strukturen im Interesse des Schutzes von Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln und ihre praktische Wirksamkeit zu erhöhen. Die Resolution richtet sich an das Bildungsministerium.
Sofortige Hilfe für das Saarbrücker Tierheim!
Das Saarbrücker Tierheim Berta Bruch ist am Anschlag und hat deshalb ein Aufnahmestopp von Tieren verhängt. Das Heim muss vom Regionalverband finanziert werden! Sonst müßte jede einzelne Kommune einspringen - das ist gesetzlich so vorgesehen.
Allerdings sind die Kommunen damit überfordert, denn es fehlt das dafür geschulte Personal, Boxen o.ä. - die gesamte Infrastruktur. Daher: Eine auskömmliche Finanzierung des Tierheims ist kein freiwilliger Luxus, sondern eine notwendige Investition in Rechtssicherheit, kommunale Entlastung und den Schutz von Tieren.
Jetzt ist der Zeitpunkt, sofort zu handeln und eine nachhaltige Lösung zu schaffen – im Interesse der Kommunen, der Bürgerinnen und Bürger und vor allem der Tiere.
Hilfe für die Tafel Sulzbach
Es gibt derzeit im Saarland zu viele Bedürftige und zu wenig Lebensmittelspenden: Die saarländischen Tafeln in Völklingen und Sulzbach z.B. kommen bei der hohen Nachfrage nicht mehr hinterher und haben Aufnahmestopps verhängt. Wir wollen besonders der Tafel in Sulzbach helfen, deren Mietvertrag gekündigt wurde. Im Zuge der Haushaltsberatung haben wir vorsorglich 10.000 Euro für Mietkosten 2026 beantragt. Hier ist unser kompletter Antrag.
Wir kämpfen für die SHG-Kliniken Völklingen und Sonnenberg
Nachdem die ersten Presseberichte über die Kündigungswelle in der SHG-Klinik erschienen, haben wir sofort reagiert und beantragten in der Regionalversammlung eine Sondersitzung des Gesundheitsausschusses. Die dort erlangten Erkenntnisse waren nicht zufriedenstellend und wir wollten die Arbeitnehmer-Seite, sprich den Betriebsrat hören. Viele Dinge deckte die Presse auf. Und wir stellten z.B. die Gesellschafter-Struktur in Frage und stellten Anfragen (sind noch nicht beantwortet). Wen das Thema SHG-Kliniken interessiert, kann weiterlesen HIER.
Reaktivierung von Bahnstrecken nicht erst am St. Nimmerleinstag
Die Reaktivierung der Strecken von Rosseltalbahn und der Bisttalbahn soll nach dem Willen des saarländischen Verkehrsministeriums frühestens erst im Jahr 2037 erfolgen. Das ist ein Treppenwitz! Züge nach Großrosseln oder nach Überherrn müssen vorher auf die Schienen gesetzt werden können. Es kann doch nicht sein, dass man darauf im Saarland 12 Jahre lang warten muss. Wir haben daher einen Antrag gemeinsam mit der Fraktion Bündnis90/Die Grünen in der Regionalversammlung gestellt. Wir wollen eine schnelle oder schrittweise Umsetzung und appellieren an den saarländischen Ministerrat, die Strecke mit oberster Priorität zu behandeln. Den Antrag kann man HIER lesen:
Viele junge Leute beim Neujahrsempfang 2025
War das ein Tag! Im Bundestag ging es turbulent zu, daher konnte unsere Hauptrednerin, der Vorsitzenden der Gruppe Die Linke im Deutschen Bundestag, Heidi Reichinnek leider nicht wie vorgesehen, bei uns vor Ort in Saarbrücken dabei sein. Unser Neujahrsempfang war trotzdem ein voller Erfolg! Wir haben nämlich keine Mühen gescheut, um Heidi die Möglichkeit per Livestream zu geben, zu uns zu sprechen.
Weiterlesen und viele Fotos HIER:
Parlamentarische Initiativen
Zur Arbeit von gewählten Vertreterinnen und Vertretern in Parlamenten gehört es u.a., Anfragen oder Anträge zu stellen, sie haben sozusagen ein Auskunftsrecht. Das passiert im Bundestag, im Landtag des Saarlandes und eben auch in der Regionalversammlung. Jedes Mitglied der Regionalversammlung ist berechtigt, Anfragen oder Anträge über Angelegenheit des Regionalverbandes an den Regionalverbandsdirektor zu stellen.
Das haben wir getan. Hier sind unsere neuesten Initiativen:
zu Kurzzeitpflegeplätzen, zu Gefahrenverhütungsschauen oder zu Krisenmanagementsystemen in der Verwaltung und in Schulen.
Regionalversammlung Saarbrücken
Die Regionalversammlung ist die kommunale Volksvertretung im Regionalverband Saarbrücken und hat insgesamt 45 Mitglieder. Über ihre Zusammensetzung entscheiden die Bürgerinnen und Bürger der verbandsangehörigen Städten und Gemeinden, also von Saarbrücken, Friedrichsthal, Völklingen, Sulzbach, Quierschied, Riegelsberg, Kleinblittersdorf, Großrosseln, Püttlingen und Heusweiler alle fünf Jahre.
Die Regionalversammlung beschließt über alle Selbstverwaltungsangelegenheiten des Regionalverbandes. Das der Regionalversammlung entsprechende Gremium bei den anderen Landkreisen heißt Kreistag. Die letzte Kommunalwahl fand am 9. Juni 2024 statt. Die Linke errang 7,4 Prozent der Stimmen und damit 3 Sitze im Parlament im Saarbrücker Schloss.
"Wohnungsnot, Armutsbekämpfung Kitas für alle, bessere Bildung sind nur einige der Themen, mit der sich unsere Fraktion in der nächsten Legislaturperiode beschäftigen wird“, kündigt der Fraktionsvorsitzende Jürgen Trenz an.
Unsere Vertretung in der Regionalversammlung
Sie haben Fragen?
Gern stehen Ihnen die Mitglieder unserer Fraktion für Fragen, Anregungen und Hinweise zur Verfügung. Vertrauensvoll können Sie sich an jedes einzelne Mitglied, aber auch an unsere Fraktionsgeschäftsführerin Dr. Bärbel Metzinger wenden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin bei uns, wir freuen uns über ein Gespräch mit Ihnen bei einer Tasse Kaffee oder Tee.
Sprechzeiten:
Montag - Donnerstag
von 11.30 Uhr bis 16.30 Uhr
Telefon:
0681 - 506 - 8900
oder per E‑Mail:

















